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Unia Vertrag GAV für das Gipsergewerbe der Stadt Zürich

Version des GAV

Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.07.2015
Allgemeinverbindlicherklärung: 01.07.2015 - 31.03.2017

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GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Überregional

Branche

Maler- und Gipsergewerbe

Verantwortliche/r für den GAV

Remo Schädler

Anzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen

550 (2009)

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

Gilt für das Gebiet der Stadt Zürich.

Artikel 1

betrieblicher Geltungsbereich

Gilt für alle Betriebe und Betriebsteile (inkl. Immobilienfirmen mit entsprechenden Abteilungen), Subunternehmer und selbständige Akkordanten, die Arbeitnehmende beschäftigen und die in der Stadt Zürich Gipserarbeiten ausführen oder ausführen lassen, insbesondere gemäss «Normenpositionen-Katalog CRB für Gipserarbeiten».
Zu den Berufsarbeiten des Gipsers gehören: Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen, Verkleidungen, Isolationen aller Art, Innen- und Aussenputze und Stukkaturen, Sanieren von Bauten und Schützen von Bauteilen sowie Werkstücken gegen physikalische und chemische Einflüsse und gefährlicher Werkstoffe.

Artikel 1

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für sämtliche ArbeitnehmerInnen inklusive den Lehrlingen (ausgenommen: kaufmännisches Personal, Berufsangehörige in höherer leitender Stellung und Berufschauffeure).
Akkordanten nehmen die Stellung eines Arbeitnehmers ein und unterstehen ebenfalls dem Gesamtarbeitsvertrag.

Artikel 1

allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich

Die Allgemeinverbindlicherklärung gilt für das Gebiet der Stadt Zürich.

Allgemeinverbindlicherklärung: A.II

allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereich

Die allgemein verbindlich erklärten Bestimmungen gelten für alle Betriebe und Betriebsteile (einschliesslich Immobilienfirmen mit entsprechenden Abteilungen), Subunternehmer und selbstständige Akkordanten, die Arbeitnehmende beschäftigen und die in der Stadt Zürich Gipserarbeiten ausführen oder ausführen lassen.

Allgemeinverbindlicherklärung: A.III

allgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Zum Gipsergewerbe gehören die Berufe: Gipser, Verputzer, Stuckateur, Grundeur, Trockenbauer (Leichtbausysteme), Fassadenisoleur.

Zu den Berufsarbeiten des Gipsers gehören: Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen, Verkleidungen, Isolationen aller Art, Innen- und Aussenputze und Stuckaturen, Sanieren von Bauten und Schützen von Bauteilen sowie Werkstücken gegen physikalische und chemische Einflüsse und gefährliche Werkstoffe.

Die allgemein verbindlich erklärten Bestimmungen gelten für alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (einschliesslich Lehrlinge) der oben aufgeführten Betriebe oder Betriebsteile. Akkordanten nehmen die Stellung eines Arbeitnehmers ein und unterstehen ebenfalls den allgemein verbindlichen Bestimmungen.
Ausgenommen sind:
a) das kaufmännische Personal,
b) Berufsangehörige in höherer leitender Stellung (zum Beispiel Geschäftsführer und Laufpoliere),
d)Berufschauffeure.

Allgemeinverbindlicherklärung: A.IV

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Wird der Vertrag innert einer Frist von 2 Monaten nicht gekündigt, erneuert er sich jeweils um ein weiteres Jahr.

Artikel 35.2

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

Paritätische Kommission GAV für das Gipsergewerbe / Paritätische Berufskommission Gipsergewerbe Zürich
Oerlikonerstrasse 38
8057 Zürich ZH
Tel. 044 212 11 12
info@gvz-zh.ch

Unia Sektion Zürich:
Remo Schädler
044 296 18 11
remo.schaedler@unia.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

Minimallöhne per 1.4.2011 (per 1.7.2012 allgemeinverbindlich erklärt):
MitarbeiterkategorieMonatslohn
MeisterCHF 7'009.70
PoliereCHF 6'448.90
VorarbeiterCHF 6'168.50
Gelernter Berufsarbeiter, ab 3. BerufsjahrCHF 5'607.75
Lehrabgänger im 1. BerufsjahrCHF 4'766.60
Lehrabgänger im 2. BerufsjahrCHF 5'046.75
Angelernter BerufsarbeiterCHF 5'046.95
Hilfsarbeiter über 20 Jahre (ohne Berufserfahrung während der ersten 36 Monate Tätigkeit in der Branche; danach erfolgt ein automatischer Wechsel in die Kategorie „angelernter Berufsarbeiter“)CHF 4'486.20
Hilfsarbeiter 16-20 Jahre (während der ersten 36 Monate Tätigkeit in der Branche; danach erfolgt ein automatischer Wechsel in die Kategorie „angelernter Berufsarbeiter“. Bei nicht voll leistungsfähigen Arbeitnehmern entscheidet die Paritätische Kommission aufgrund der Sachverhaltsabklärung über den Mindestlohn)CHF 4'486.20
Lehrlingsmindestlöhne:
1. LehrjahrCHF 760.--
2. LehrjahrCHF 1'040.--
3. LehrjahrCHF 1'600.--
Verkürzte Lehrzeit: Lehrlinge im 1. LehrjahrCHF 4'766.60
Verkürzte Lehrzeit: Lehrlinge im 2. LehrjahrCHF 4'906.80

Artikel 7.2; Anhang 6

Lohnkategorien

KategorieBeschreibung
M - MeisterArbeitnehmer die diese Funktion ausüben, bzw. die den entsprechenden Fähigkeitsausweis besitzen.
P - PoliereArbeitnehmer die diese Funktion ausüben, bzw. die den entsprechenden Fähigkeitsausweis besitzen.
V - VorarbeiterArbeitnehmer die diese Funktion ausüben, bzw. die den entsprechenden Fähigkeitsausweis besitzen.
A - Gelernter Berufsarbeiter, ab 3. BerufsjahrArbeitnehmer die den Fähigkeitsausweis besitzen, bzw. Arbeitnehmer mit gleichwertigen Qualifikationen.
A1 - Lehrabgänger im ersten BerufsjahrLehrabgänger mit Fähigkeitszeugnis im ersten Berufsjahr
A2 - Lehrabgänger im zweiten BerufsjahrLehrabgänger mit Fähigkeitszeugnis im zweiten Berufsjahr
B - Angelernter BerufsarbeiterArbeitnehmer die Berufsarbeiten ausführen, aber den Anforderungen an gelernte Berufsarbeiter nicht entsprechen.
C - Hilfsarbeiter über 20 JahreAls Hilfsarbeiter «C» gelten alle Arbeitnehmer im Gipsergewerbe ohne Berufserfahrung während den ersten 36 Monate Tätigkeit in der Branche. Danach erfolgt ein automatischer Wechsel in die Kategorie «B».
C1 - Hilfsarbeiter 16–20 JahreAls Hilfsarbeiter «C1» gelten alle Arbeitnehmer im Gipsergewerbe ohne Berufserfahrung während den ersten 36 Monate Tätigkeit in der Branche. Danach erfolgt ein automatischer Wechsel in die Kategorie «B». Bei nicht voll leistungsfähigen Arbeitnehmern entscheidet die Paritätische Kommission aufgrund der Sachverhalte über den Mindestlohn.

Anhang 6

Lohnerhöhung

Zur Information:
Per 1. April eines jeden Jahres wird automatisch, generell und vertraglich die Teuerung bis zu 2% ausgeglichen (Berechnungsgrundlage: Stand des Landesindex im Februar).

Artikel 7.3

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Den beschäftigten Arbeitnehmern wird am Ende des Kalenderjahres ein ganzer durchschnittlicher Monatslohn zusätzlich ausbezahlt, ohne Zuschläge, Zulagen und Entschädigungen irgendwelcher Art.

Der Anspruch auf den 13. Monatslohn entsteht erst ab der Beendigung der Probezeit (= Karenzzeit), wobei er dann rückwirkend ab dem ersten Anstellungstag fällig ist.

Artikel 11

Kinderzulagen

Die Kinderzulagen sind gemäss den gesetzlichen Bestimmungen auszurichten. Sie sind im vereinbarten Akkordpreis nicht mit enthalten.

Artikel 12.2.9

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Überstunden müssen grundsätzlich zwingend, inklusive Zeitzuschlag, innerhalb von 26 Wochen (6 Monate) mit Freizeit kompensiert werden (Ausnahme: Vorholen an Samstagen). Überstunden samt Zeitzuschlag dürfen nicht mit Geldleistungen oder anderen Vergünstigungen abgegolten werden.
Art der ArbeitZeitzuschlag
- Bei der Überschreitung von 9 Stunden (Mo bis Fr; zwischen 06.00 und 20.00 Uhr)50%
- Samstags (zwischen 06.00 und 17.00 Uhr; gilt nicht für Vorholzeit)50%
- Nachts (zwischen 20.00 (Sa 17.00) und 06.00 Uhr)100%
- Sonn-, Feier- und Ruhetage (zwischen 06.00 und 20.00 Uhr)100%
Der Zeitzuschlag ist bei allen Anstellungs- und Lohnzahlungsarten, ausgenommen im Akkordlohn, auszurichten.

Kompensation, Zuschlag bei Mehr-/Minderstunden:
Mehr-/Minderstunden sind am Ende des Kalenderjahres bzw. des Arbeitsverhältnisses abzurechnen. Ergibt sich ein Mehrstundensaldo, so ist dieser entweder mit Freizeit zu kompensieren oder inkl. einem Zuschlag von 25% auszubezahlen. Der Zuschlag ist bei allen Anstellungs- und Lohnzahlungsarten, ausgenommen im Akkordlohn, zu entrichten.
Ergibt sich ein Minderstundensaldo, so ist dieser durch den Arbeitnehmer entweder mit Arbeitszeit zu kompensieren oder er wird am Lohn abgezogen.

Artikel 8

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schichtarbeit / Pikettdienst

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Spesenentschädigung

SpesenartEntschädigung
Tagespauschale (Verpflegung, Geschirrabnützungskostenentschädigung, Fahrkostenentschädigung)CHF 16.--
FirmenfahrzeugCHF 13.--/Tag
Transport (öV)effektive Kosten ab Stadtgrenze
AutoCHF -.70/km (+ CHF -.20/km pro mitgenommenen Arbeitskollegen)
MotorradCHF -.40/km
Auswärtige Arbeit ohne tägliche Heimkehr:
- Unterkunft & Verpflegungeffektive Kosten
- falls Arbeit länger als 14 Tage dauertwöchentlich 1 Hin- und Rückfahrt
- GeschirrabnützungCHF 7.50 pro Arbeitswoche

Artikel 13; Anhang 7 (Änderung per 1.4.2013)

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

8h/Tag, 40h/Woche, 174h/Monat im Durchschnitt

Artikel 6

Ferien

AlterskategorieAnzahl Ferientage
Bis und mit dem 20. Altersjahr25 Tage
Ab 21. Altersjahr21 Tage
Ab 50. Altersjahr und 5 Dienstjahren im gleichen Betrieb26 Tage
FeiertagsbrückenAnspruch auf 3 Tage/Jahr (durch Paritätische Kommission festgesetzt)

Artikel 9

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

Anlassbezahlte Tage
Heirat1 Tag
Geburt eines eigenen Kindes1 Tag
Tod der Schwiegereltern, Geschwister oder deren Ehepartner2 Tage
Tod der Ehefrau, eigener Kinder und Eltern3 Tage
Militär/Inspektion1/2 Tag (falls Arbeitsaufnahme nicht mehr an gleichem Tag sinnvoll oder möglich: 1 Tag)
Wohnungswechsel mit eigenem Haushalt1 Tag

Artikel 20.1

bezahlte Feiertage

Folgende Feier- und Ruhetage werden im Vertragsgebiet gefeiert: Neujahr, Berchtoldstag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Auffahrt, Pfingstmontag, 1. August, Weihnachten und Stephanstag.

Feiertagsbrücken: Anspruch auf 3 Tage/Jahr (durch Paritätische Kommission festgesetzt)

Artikel 9 und 10

Bildungsurlaub

Der Arbeitgeber hat, ohne Lohnzahlungspflicht, seinen Arbeitnehmern die für die Weiterbildung erforderliche Zeit freizugeben, soweit es die Interessen des Betriebs erlauben.

Lohnentschädigung:
Der Zügifonds erbringt beim Kursbesuch Leistungen in Form von Lohnausfallentschädigungen, Übernachtungs- und Reisekostenvergütungen sowie 80% der jeweiligen Kurskosten und die Hälfte der Kursmaterialkosten.

Anhang 1: Artikel 5; Anhang 2

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankheit:
Krankentaggeldversicherung mit 80% des (Jahresgesamtbrutto-)Lohnes während 720 Tagen innerhalb von 900 aufeinander folgenden Tagen (ab 4. Tag). Der Arbeitnehmer übernimmt einen maximalen Prämienanteil von 45% der Gesamtprämie, der Arbeitgeber übernimmt den Rest der Gesamtprämie.

Unfall:
Versicherung gemäss der Bundesgesetzgebung über die Unfallversicherung.

Artikel 15 und 16

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Bei Mutterschaft wird das Taggeld während insgesamt 16 Wochen ausgerichtet, für Schwangerschaften, die vor Versicherungsbeginn eingetreten sind, gelten die Bestimmungen des OR.

Vaterschaftsurlaub: 1 Tage

Artikel 15.1.6 und 20.1

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Dienstartin % des Lohnes
Militär-, Schutz- und Zivildienst während max. 4 Wochen:
- Verheirateten und Ledigen mit Unterstützungspflicht100%
- Ledige ohne Unterstützungspflicht80%
Rekruten mit Unterstützungspflicht während Rekrutenschule100%
Rekruten ohne Unterstützungspflicht während Rekrutenschule80%
Bei Kaderschulen und Abverdienen:
- mit Unterstützungspflicht100%
- ohne Unterstützungspflicht100%

Artikel 19.1

Pensionsregelungen / Frühpensionierung

Sollte bis zum 1.1.2005 ein Gesamtarbeitsvertrag für die Frühpensionierung im Maler- und Gipsergewerbe der Deutschschweiz, des Juras und des Tessins zwischen dem smgv, der GBi und der SYNA auf der Grundlage der bisherigen Vereinbarung zustande kommen, stellen die Parteien ein Anschlussgesuch und setzen alles daran, dass auch die diesem Gesamtarbeitsvertrag unterstellten Arbeitgeber und Arbeitnehmenden dieser Frühpensionierungsregelung angeschlossen werden. Steht bis am 31. Dezember 2004 fest, dass diese Regelung – allenfalls mit einer Verspätung von maximal 12 Monaten – zustande kommt, so wird ein Anschluss und Start in erster Linie an diese Lösung gesucht.
Für den Fall, dass diese Regelung nicht zustande kommt oder ein Anschluss des Gipsergewerbes Zürich Stadt durch die Vertragsparteien des Gesamtarbeitsvertrages für die Frühpensionierung im Maler- und Gipsergewerbe der Deutschschweiz, des Juras und des Tessins abgelehnt wird, streben die Parteien einen Anschluss an eine andere, mindestens gleichwertige Frühpensionierungslösung oder – falls auch dies nicht möglich ist – an den Kollektivvertrag für die vorzeitige Pensionierung im westschweizerischen Ausbaugewerbe (KVP) per 1.1.2005 an. Die Verhandlungen mit den Vertragsparteien des KVP werden so rasch als möglich vorsorglich aufgenommen.
Die Prämien und Prämienbedingungen dürfen in keinem Fall für die Arbeitgeber eine stärkere finanzielle Belastung mit sich bringen, wie es beim SMGV-Modell der Fall gewesen wäre (Maximalprämie Arbeitgeber 1.4%/ Frist für erstmalige Prämienerhöhungen 2011 etc.).

Artikel 32

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

Arbeitnehmer: CHF 20.--/Monat
Arbeitgeber: CHF 20.--/Monat + 1,5‰ der SUVA-pflichtigen Vorjahreslohnsumme

Anhang 2: Artikel 3

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Es besteht eine paritätisch zusammengesetzte «Kommission für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz» (KAGA), die sich mit einschlägigen Sachfragen auseinandersetzt und geeignete Massnahmen empfiehlt, welche den Gesundheitsschutz und die Arbeitssicherheit fördern.
Die von der KAGA erarbeitete und von der EKAS am 15. Oktober 1999 genehmigte Branchenlösung «Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Maler- und Gipsergewerbe» (ASA-Branchenlösung) ist auf alle dem GAV unterstellten Betriebe anwendbar.

Artikel 34

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Unterstellung GAV:
Lehrlinge sind den Bestimmungen des GAV unterstellt.

LehrlingslohnMonatslohn
1. LehrjahrCHF 760.--
2. LehrjahrCHF 1'040.--
3. LehrjahrCHF 1'600.--

Ferien:
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjahr: 5 Wochen
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch): 5 zusätzliche Bildungstage

- Feiertagsbrücken: Anspruch auf 3 Tage/Jahr (durch Partiätische Kommission festgesetzt)

Artikel 1.4, 7.3.2 und 9; Anhang 6; OR 329a+e

Kündigung

Kündigungsfrist

Dauer der AnstellungKündigungsfrist
Während der Probezeit (2 Wochen)1 Tag
Im unterjährigen Arbeitsverhältnis1 Woche
Ab 2. bis und mit 9. Dienstjahr2 Monate
Ab 10. Dienstjahr3 Monate

Artikel 5.1

Kündigungsschutz

Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber ist ausgeschlossen, solange dem Arbeitnehmer Taggeldleistungen einer Krankentaggeldversicherung oder der Unfallversicherung zustehen.

Artikel 5.4

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Gewerkschaft Unia Sektion Zürich

Arbeitgebervertretung

Gipsermeisterverband Zürich und Umgebung

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Es besteht eine Paritätischen Berufskommission (PBK). Sie entscheidet in allen Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern einerseits und ihren Arbeitnehmern andrerseits über Abschluss, Inhalt und
Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

Sie hat im besonderen folgende Aufgaben und Kompetenzen gemäss Art. 357b Abs 1 OR:
1. Die Durchsetzung des Anspruches auf Feststellung (lit. a);
2. Die Kontrolle in den Betrieben und auf den Arbeitsstellen über die Einhaltung der normativen Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages (inklusive Einhaltung des Verbotes bezüglich Schwarzarbeit und/oder des Akkordverbotes ausserhalb der Stadt Zürich);
3. Die Ausfällung und den Einzug von Konventionalstrafen sowie die Überwälzung angefallener Kontroll- und Verfahrenskosten.
4. Die Durchsetzung des Anspruches auf
den Berufsbeitrag und

den Vollzugskostenbeitrag.

Artikel 3.3

Fonds

Der Zügifonds erbringt beim Kursbesuch Leistungen in Form von Lohnausfallentschädigungen, Übernachtungs- und Reisekostenvergütungen sowie 80% der jeweiligen Kurskosten und die Hälfte der Kursmaterialkosten.

Anhang 2

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Bei Kurzarbeit ist frühzeitig und entsprechend den gültigen gesetzlichen Bestimmungen bei der zuständigen Amtsstelle eine Bewilligung einzuholen.
Bei Entlassungen aus wirtschaftlichen Gründen sind die Vertragsparteien frühzeitig zu informieren.

Artikel 34

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständiges Organ
1. StufeBetriebliche Ebene
2. StufeParitätische Berufskommission
3. Stufe

Ordentliche Gerichte

Streitigkeiten zwischen den vertragsschliessenden Verbänden

Einigungsamt


Artikel 4

Kaution

Höhe der Kaution:
- CHF 10'000.--, falls Auftragssumme über CHF 20'000.-- pro Kalenderjahr
- CHF 5'000.--, falls Auftragssumme zwischen CHF 2'000.-- und 20'000.-- pro Kalenderjahr
- keine Kaution, falls Auftragssumme kleiner als CHF 2'000.--
Verwendung der Kaution:
Deckung von Konventionalstrafen, Kontroll- und Verfahrenskosten; Bezahlung des Vollzugskostenbeitrages
Freigabe der Kaution:
Einstellung der Tätigkeit im Gipsergewerbe (Geltungsbereich der AVE) definitiv (rechtlich und faktisch) oder bei Entsendebetrieben und entsandten Arbeitnehmern längstens drei Monate nach Abschluss des Auftrages in der Schweiz. Freigabe, sofern alle Voraussetzungen erfüllt (z.B. keine offenen Vollzugskostenbeiträge oder pendenten Verfahren).

Anhang 8

Dokumente und Links  nach oben
» Beschlüsse zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV Gipsergewerbe Stadt Zürich 2011 (317 KB, PDF)
» Anhang 7 (Spesen) Gipsergewerbe Stadt Zürich ab 1. April 2013 (17 KB, PDF)

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