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Unia Vertrag GAV Personalverleih

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Gesamtarbeitsvertrag Allgemeinverbindlicherklärung

Gilt für die ganze Schweiz.

*Artikel 1*

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GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Kantonal

Branche

Detailhandel (inkl. Warenhäuser)

Verantwortliche/r für den GAV

Lutfey Kaya Gürsültür

Anzahl unterstellter ArbeitnehmerInnen

300 (2007)

Geltungsbereiche

örtlicher Geltungsbereich

Gilt für gesamtes Gebiet des Kantons Feriburg *Artikel 2*

betrieblicher Geltungsbereich

Gilt für Mitglieder eines Arbeitgeberverbands, welcher den vorliegenden GAV unterzeichnet. Der GAV gilt nicht für Läden, die bereits einen für die Angestellten günstigeren nationalen GAV anwenden. *Artikel 2*

persönlicher Geltungsbereich

Gilt für gesamtes in Tankstellenshop (Dienstleistungsbetriebe für Reisende) beschäftigtes Verkaufspersonal, sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitpersonal und Aushilfen mit befristetem Arbeitsvertrag. Ausnahmen: Betreiber (Kader) und seine Familienmitglieder *Artikel 2*

allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich

Der Gesamtarbeitsvertrag […] wird für das gesamte Freiburger Kantonsgebiet für allgemeinverbindlich erklärt. *Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 1*

allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereich

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen […] beziehen sich auf das Arbeitsverhältnis zwischen a) allen Arbeitgebern, die Personal in einem Tankstellenshop auf Freiburger Kantonsgebiet beschäftigen, und b) dem unterstellten Personal *Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2*

allgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen […] beziehen sich auf das Arbeitsverhältnis zwischen a) allen Arbeitgebern, die Personal in einem Tankstellenshop auf Freiburger Kantonsgebiet beschäftigen, und b) dem unterstellten Personal *Allgemeinverbindlicherklärung: Artikel 2*

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel

Kündigt keine Partei den GAV auf das Ende der Periode (30.6.2011), wird er nach Ablauf dieser Gültigkeitsdauer automatisch jedes Jahr um ein weiteres verlängert. Im Falle der Kündigung einer Vertragspartei bleibt der GAV gültig, bis zum Abschluss der Vertragsverhandlungen im Hinblick auf eine Erneuerung. *Artikel 38*

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission

Unia Freiburg: Lutfey Kaya Gürsültür 026 347 31 46 lutfey.kaya@unia.ch

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

|Mindestlöhne ab 2015|Monatlicher Mindestlohn|Mindeststundenlohn (ohne Ferien und 13. Monatslohn)| |Personal ohne Verkaufs-Lehrabschluss| CHF 3'700.--|CHF 20.35| |Personal mit Verkaufs-Lehrabschluss| CHF 3'900.--|CHF 21.45| Angestellte mit einem Pensum von 70% und mehr sind im Monatslohn bezahlt. Die übrigen Mitarbeitenden können im Stundenlohn angestellt werden. *Artikel 16; Anhang 2015*

Lohnerhöhung

2015: Mindestlöhne: + CHF 30.--/Monat, bzw. + CHF -.20/h im Vergleich zum Vorjahr. Zur Information: Die Vertragsparteien diskutieren während des GAV jedes Jahr spätestes bis zum 30. November über allfällige Lohnanpassungen. *Artikel 16.5; Anhang 2015*

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Alle Mitarbeitenden haben Anspruch auf einen 13. Monatslohn. Dieser wird Ende des Kalenderjahres überwiesen. Bei Mitarbeitenden, die im Verlaufe eines Jahres austreten, wird der 13. Monatslohn pro rata temporis gekürzt. Für Mitarbeitende im Stundenlohn ist die Auszahlung über einen Zuschlag von 8.33% möglich. *Artikel 17*

Kinderzulagen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Überschreitet die geleistete Arbeitszeit den vertraglich festgelegten Durchschnitt (2'184h), werden diese Stunden innerhalb einer Frist von 4 Monaten durch Freizeit von gleicher Dauer kompensiert. Ist das nicht möglich, muss der Saldo mit einem Zuschlag von 25% ausbezahlt werden. Dasselbe gilt für Überzeit (über 50h/Woche hinaus geleistete Arbeit). *Artikel 8 und 9*

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Abendarbeit (19h00-21h00): Die Mitarbeitenden, die auf den Monat gerechnet durchschnittlich mehr als als 4 Abende pro Woche arbeiten, haben für zusätzliche Abende Anspruch auf einen Zuschlag von 25% oder auf Ausgleich durch Freizeit. *Artikel 10.1*

Schichtarbeit / Pikettdienst

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Spesenentschädigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

42h/Woche Die Wochenarbeitszeit ist auf 5 Tage verteilt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Personal 1x pro Monat 2 aufeinanderfolgende ganze freie Tage zu gewähren. Diese müssen aber nicht auf ein Wochenende fallen. *Artikel 7*

Ferien

|Alter|Ferien| |Bis zum vollendeten 20. Altersjahr| 25 Tage| |Ab dem 21. bis zum 50. Altersjahr| 22 Tage| |Ab dem 50. Altersjahr| 25 Tage| *Artikel 12.1*

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

|Kurzabsenzen|Bezahlte Tage| |Eigene Heirat| 3 Tage| |Heirat eines Elternteils, Geschwistern, Kindern oder Grosskindern| 1 Tag| |Geburt und Adoption eines Kindes|4 Tage| |Todesfall des Ehe- oder Lebenspartners/der Ehe-oder Lebenspartnerin, eigener Kinder, Pflegekinder im Sinne des Gesetzes, der Mutter oder Vaters|4 Tage| |Todesfall von Schwiegereltern, Schwiegertochter, Schwiegersohn, Geschwistern|2 Tage| |Todesfall von Grosseltern, Grosskindern, Schwägerin, Schwager, Tante oder Onkel|1 Tag| |Umzug|1 Tag| |Aushebung, Waffeninspektion, Abgabe der Militärausrüstung|1 Tag| |Pflege eines kranken Kindes| bis 3 Tage| *Artikel 14*

bezahlte Feiertage

Der Arbeitgeber gewährt max. 9 bezahlte Feiertage pro Jahr. Die Sozialpartner erstellen jedes Jahr eine Liste mit den Feiertagen. *Artikel 13*

Bildungsurlaub

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankheit: Krankentaggeldversicherung, 80% während 720 Tagen innerhalb von 900 Tagen. Prämien: Arbeitgeber und Arbeitnehmer je die Hälfte. Unfall: Obligatorische Versicherung gegen die Folgen von Berufsunfällen/-krankheiten und Nichtberufsunfällen. Ab 3. Tag Taggeld von 80% des versicherten Lohnes. Der Arbeitgeber muss das Taggeld der obligatorischen Versicherung auf mindestens 80% des tatsächlichen Lohns ergänzen. Bei einer Wartefrist muss er mindestens 80% des tatsächlichen Lohns zahlen. Prämien: Berufsunfallversicherung zulasten des Arbeitgebers, der Nichtberufsunfallversicherung zulasten des/der Arbeitnehmenden. *Artikel 19 und 20*

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Mutterschaftsurlaub (gemäss Gesetz): 14 Wochen zu 80% des Lohnes Vaterschaftsurlaub (Geburt und Adoption eines Kindes): 4 Tage *Artikel 14 und 22*

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

Vollzugskosten- und Weiterbildungsbeitrag: Jedes Unternehmen zahlt CHF 5.--/Monat pro Mitarbeitende/n, jede/r Mitarbeitende zahlt ebenfalls CHF 5.--/Monat *Artikel 27.2*

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Die Vertragsparteien unterstützen und fördern die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der verliehenen Arbeitnehmenden.

Die Arbeitsverleiher haben die Personalberatenden und die Arbeitnehmenden bezüglich Arbeitssicherheit zu instruieren und bestätigen das auf dem Einsatzvertrag.

Die Einsatzbetriebe sind gemäss Verordnung über die Unfallverhütung verantwortlich für die Zurverfügungstellung einer Sicherheitsgrundausrüstung und für die ergänzenden Schutzmassnahmen und –instruktionen, die entsprechenden Schutzanzüge, das Einhalten der Schutzvorschriften (Asbestsanierung/Wasser-, Schlamm-, Untertagarbeiten etc.) und das Melden und die Entschädigung der Verleihbetriebe für die entsprechenden Zuschläge.

Artikel 7.2 und 26

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Kündigung

Kündigungsfrist

Bei unbefristeten Verträgen:
AnstellungsdauerKündigungsfrist
Während der Probezeit (= 3 Monate)2 Tage
4.-6. Monat7 Tage
Ab 7. Monat1 Monat


Artikel 10 und 11

Kündigungsschutz

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Unia
Syna
Kaufmännischer Verband Schweiz (KV Schweiz)
Angestellte Schweiz

Arbeitgebervertretung

swissstaffing

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Schweizerische Paritätische Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA):
Die Vertragsparteien vollziehen gemeinsam diesen Vertrag und setzen die Anwendung der Bestimmungen durch.

Form: partitätisch zusammengesetzter Verein
Geschäftsführung im Bereich Vollzug bei Unia, im Bereich Weiterbildung bei swissstaffing, im Bereich Sozialfonds bei Stiftung 2. Säule swissstaffing

Die Aufgaben sind im Detail im Reglement geregelt.

Regionale paritätische Berufskommissionen (RPKA):
- Bis spätestens 12 Monate nach Inkrafttreten der Allgemeinverbindlicherklärung sollen drei nach Sprachregionen definierte Komissionen bestehen.
- Kompetenzen: Kontrolle der GAV-Bestimmungen, Ausfällen von Konventionalstrafen

Möglichkeit der Betriebsprüfungen zur Kontrolle der Einhaltung der GAV-Bestimmungen (Sicherstellung der Koordination durch SPKA)

Artikel 7, 8, 32, 33, 34, 35 und 36

Fonds

Spezialfonds zur Unterstützung der kollektiven Krankentaggeldversicherung

Artikel 7.2

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständige Institution
1. StufeSchiedsgericht
2. StufePräsidentIn des Obergerichts ZH


Rekursinstanz:
- Schaffung eine Rekurskommission
- Zusammensetzung: je zwei von der Vereinsversammlung des Vereins Paritätischer Vollzug, Weiterbildung und Sozialfonds für den Personalverleih gewählten Arbeitgeber- und ArbeitnehmendenvertreterInnen
- Aufgaben: Rekurskommission behandelt und entscheidet über Rekurse von Betroffenen gegen Unterstellungsentscheide, Feststellungsentscheide, verhängte Konventionalstrafen, Kontrollentscheidungen, namentlich die Auferlegung von Kontrollkosten, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Weiterbildungen, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Massnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit der SPKA und RPKA.

Artikel 39 und 40

Friedenspflicht

Arbeitnehmende werden nicht als Streikbrecher in rechtmässig bestreikte Einsatzbetriebe verliehen.

Artikel 9.1

Dokumente und Links  nach oben
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV Personalverleih 2012 (210 KB, PDF)

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