GAV-Service.ch
GAV-Service.ch Logo Unia

Unia Vertrag GAV Personalverleih

Version des GAV

Gesamtarbeitsvertrag: 01.01.2012 - 31.07.2013
Allgemeinverbindlicherklärung: 01.01.2012 - 31.07.2013
Gilt für die ganze Schweiz.

*Artikel 1*

Kriterienauswahl (51 von 51)

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-TypBrancheVerantwortliche/r für den GAVAnzahl unterstellter ArbeitnehmerInnenAnzahl unterstellter Betriebe

Geltungsbereiche

Kurzinfo Geltungsbereichörtlicher Geltungsbereichbetrieblicher Geltungsbereichpersönlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereichallgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Vertragsdauer

automatische Vertragsverlängerung / Verlängerungsklausel 

Auskünfte

Auskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommission 
GAV-Details gemäss Kriterienauswahl nach oben

GAV-Übersicht

Stammdaten

GAV-Typ

Contratto normale di lavoro con salari minimi obbligatori

Verantwortliche/r für den GAV

Consiglio di Stato

Geltungsbereiche

Kurzinfo Geltungsbereich

Contratto normale di lavoro che stabiliscono salari minimi obbligatori (Cantone Ticino)

allgemeinverbindlich erklärter örtlicher Geltungsbereich

E applicabile al Cantone Ticino

allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher Geltungsbereich

Il contratto è applicabile agli istituti di bellezza, le cui attività di estetista comprendono i massaggi del viso, i servizi di manicure e pedicure, le cure estetiche, ecc. Sono invece escluse le attività di podologhi (cfr. 93.02B NOGA 2002).

Articolo 1

allgemeinverbindlich erklärter persönlicher Geltungsbereich

Il contratto è applicabile agli istituti di bellezza, le cui attività di estetista comprendono i massaggi del viso, i servizi di manicure e pedicure, le cure estetiche, ecc. Sono invece escluse le attività di podologhi (cfr. 93.02B NOGA 2002).

Articolo 1

Arbeitsbedingungen

Lohn und Lohnbestandteile

Löhne / Mindestlöhne

2011:
I salari minimi obbligatori per le lavoratrici e i lavoratori dei saloni di bellezza sono i seguenti:
a) CHF 3'210.-- al mese per un orario settimanale di 43 ore;
b) CHF 17.23 all’ora per un impiego a ore.

Personale occasionale e/o a tempo parziale remunerati all’ora. A questi importi orari vanno aggiunte le indennità per le vacanze (8.33% per 4 settimane e 10.65% per 5 settimane), per i giorni festivi (9 giorni risp. 3.6%) e per la tredicesima mensilità (8.33%).

Articolo 2

Lohnerhöhung

2011:
Salari minimi : + CHF 10.-- al mese/-.05 all'ora rispetto all'anno precedente

Per informazione:
I salari minimi saranno adeguati al 1° gennaio di ogni anno, sulla base dell’indice nazionale dei prezzi al consumo del mese di novembre. Le disposizioni relative sono pubblicate nel Foglio ufficiale del Cantone Ticino. Il salario è corrisposto alla fine di ogni mese di lavoro o al momento della cessazione del rapporto di lavoro. Al lavoratore è consegnato, per ogni periodo di paga, un conteggio salariale dettagliato.

Articoli 2 e 3

Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Kinderzulagen

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Lohnzuschläge

Überstunden / Überzeit

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Nachtarbeit / Wochenendarbeit / Abendarbeit

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Schichtarbeit / Pikettdienst

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Spesenentschädigung

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Arbeitszeit und freie Tage

Arbeitszeit

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

Ferien

Nessuna disposizione imperativa o di forza obbligatoria oltre il minimo legale

bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)

AnlassBezahlte Tage*
Heirat des Arbeitnehmenden3 Tage
Todesfall in der in der Gemeinschaft lebenden Familie oder des/der Lebenspartners/in3 Tage
Todesfall von Geschwistern, Eltern, Gross- und Schwiegereltern1 Tag
Geburt oder Heirat eines Kindes1 Tag
Umzug des eigenen Haushalts

1 Tag

Militärische Inspektion0.5 Tag
Pflege eines kranken Kindes pro Krankheitsfallbis zu 3 Tage
Erfüllung gesetzlicher Pflichtennötige Stunden

*Der Anspruch besteht nach der Probezeit.

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 15

bezahlte Feiertage

- Nach Ablauf von 13 Wochen Anspruch auf die Entschädigung für den Lohnausfall für alle einem Sonntag gleichgestellten offiziellen Feiertage, die auf einen Werktag fallen. (Ausnahme: Anspruch auf Lohnausfall für den 1. August, sofern er auf einen Werktag fällt, besteht ab dem 1. Arbeitstag)
- Möglichkeit einer pauschalen Bezahlung von 3.2% auf den AHV-Lohn.

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 14

Bildungsurlaub

Die Vertragsparteien unterstützen und fördern die Weiterbildung zur beruflichen Entwicklung und zur Verbesserung der arbeitsmarktlichen Positionierung der verliehenen Arbeitnehmenden.

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 7.2

Lohnausfallentschädigungen

Krankheit / Unfall

Krankheit:
- Obligatorische Krankentaggeldversicherung
- max. 2 Karenztage
- Prämien: Arbeitnehmende bezahlen max. 50% der Prämien (max. 3% im ersten Vertragsjahr, danach max. 2.5%)
- Leistungen: min. 80% des durchschnittlichen Lohnes, sofern Arbeitsverhinderung min. 25% beträgt

Für Arbeitnehmende, die
- in Einsatzbetrieben tätig sind, wo ein ave GAV gültig ist: 720 Tage innerhalb von 900 Tagen
- gemäss diesem GAV Personalverleih BVG-pflichtig sind: 720 Tage innerhalb von 900 Tagen
- weder in einem Einsatzbetrieb mit ave GAV tätig noch gemäss diesem GAV Personalverleih BVG-pflichtig sind: 60 Tage innerhalb von 360 Tagen

Nicht übernommen werden die Bestimmungen bezüglich Krankentaggeldversicherung, berufliche Vorsorge und Beiträge für Vollzug und Weiterbildung, sofern die im vorliegenden GAV Personalverleih vorgesehenen Lösungen mindestens gleichwertig mit den Bestimmungen der für die Branchen gültigen ave GAV sind.

Unfall:
- Obligatorische Unfallversicherung
- Nichtbetriebsunfälle gemäss Bestimmungen der Suva gedeckt

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 3.2, 28, 29 und 30

Mutterschafts- / Vaterschafts- / Elternurlaub

Mutterschaftsurlaub:
Gemäss Erwerbsersatzgesetz; max. 14 Wochen (in Genf 16 Wochen) à 80% des durschnittlichen Erwebseinkommens; Auszahlung in Form eines Taggeldes (max. 98, in Genf 112 Taggelder)

Vaterschaftsurlaub: 1 Tag

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 15 und 17

Militär- / Zivil- / Zivilschutzdienst

Der Anspruch besteht nach der Probezeit in einem auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Arbeitsverhältnis:
- 80% des Lohnes für max. 4 Wochen pro Jahr
- nach 2 Jahren ununterbrochener Anstellung 80% des Lohnes gemäss Berner Skala

Übersteigen die Leistungen der Erwerbsersatzordnung die Leistungen des Arbeitgebers kommt die Differenz dem Arbeitnehmenden zu.

Achtung:
Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen gemäss Art. 20 AVG (SR 823.11) und Art. 48a AVV (SR 823.111) der allgemeinverbindlich erklärten und der im Anhang 1 aufgeführten GAV haben Vorrang.

Artikel 16

Pensionsregelungen / Frühpensionierung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Beiträge

Paritätische Fonds / Vollzugsbeiträge / Weiterbildungsbeiträge

Berufsbeiträge:
WerLohnprozent
Arbeitnehmende0.7%
Arbeitgebende0.3%
Näheres regelt das Reglement.

Für die Mitglieder der vertragsschliessenden Verbände sind die Vollzugs- und Weiterbildungskosten im Mitgliederbeitrag enthalten. Die Rückerstattung wird in einem Reglement geregelt und beträgt maximal 80% des Mitgliederbeitrages.

Die Beiträge ersetzen jene Beiträge der in Art. 3 erfassten GAV.

Artikel 7 und 8

Arbeits- / Diskriminierungsschutz

Anti-Diskriminierungsbestimmungen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle Belästigung

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Arbeitssicherheit / Gesundheitsschutz

Die Vertragsparteien unterstützen und fördern die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz der verliehenen Arbeitnehmenden.

Die Arbeitsverleiher haben die Personalberatenden und die Arbeitnehmenden bezüglich Arbeitssicherheit zu instruieren und bestätigen das auf dem Einsatzvertrag.

Die Einsatzbetriebe sind gemäss Verordnung über die Unfallverhütung verantwortlich für die Zurverfügungstellung einer Sicherheitsgrundausrüstung und für die ergänzenden Schutzmassnahmen und –instruktionen, die entsprechenden Schutzanzüge, das Einhalten der Schutzvorschriften (Asbestsanierung/Wasser-, Schlamm-, Untertagarbeiten etc.) und das Melden und die Entschädigung der Verleihbetriebe für die entsprechenden Zuschläge.

Artikel 7.2 und 26

Lehrlinge / Angestellte bis 20 Jahre

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Kündigung

Kündigungsfrist

Bei unbefristeten Verträgen:
AnstellungsdauerKündigungsfrist
Während der Probezeit (= 3 Monate)2 Tage
4.-6. Monat7 Tage
Ab 7. Monat1 Monat


Artikel 10 und 11

Kündigungsschutz

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Sozialpartnerschaft

Vertragspartner

Arbeitnehmervertretung

Unia
Syna
Kaufmännischer Verband Schweiz (KV Schweiz)
Angestellte Schweiz

Arbeitgebervertretung

swissstaffing

paritätische Organe

Vollzugsorgane

Schweizerische Paritätische Berufskommission Arbeitsverleih (SPKA):
Die Vertragsparteien vollziehen gemeinsam diesen Vertrag und setzen die Anwendung der Bestimmungen durch.

Form: partitätisch zusammengesetzter Verein
Geschäftsführung im Bereich Vollzug bei Unia, im Bereich Weiterbildung bei swissstaffing, im Bereich Sozialfonds bei Stiftung 2. Säule swissstaffing

Die Aufgaben sind im Detail im Reglement geregelt.

Regionale paritätische Berufskommissionen (RPKA):
- Bis spätestens 12 Monate nach Inkrafttreten der Allgemeinverbindlicherklärung sollen drei nach Sprachregionen definierte Komissionen bestehen.
- Kompetenzen: Kontrolle der GAV-Bestimmungen, Ausfällen von Konventionalstrafen

Möglichkeit der Betriebsprüfungen zur Kontrolle der Einhaltung der GAV-Bestimmungen (Sicherstellung der Koordination durch SPKA)

Artikel 7, 8, 32, 33, 34, 35 und 36

Fonds

Spezialfonds zur Unterstützung der kollektiven Krankentaggeldversicherung

Artikel 7.2

Mitwirkung

Freistellung für Verbandstätigkeit

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / Betriebskommissionen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Soz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. Arbeitsplätzen

Keine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden Bestimmungen

Konfliktregelungen

Schlichtungsverfahren

StufeZuständige Institution
1. StufeSchiedsgericht
2. StufePräsidentIn des Obergerichts ZH


Rekursinstanz:
- Schaffung eine Rekurskommission
- Zusammensetzung: je zwei von der Vereinsversammlung des Vereins Paritätischer Vollzug, Weiterbildung und Sozialfonds für den Personalverleih gewählten Arbeitgeber- und ArbeitnehmendenvertreterInnen
- Aufgaben: Rekurskommission behandelt und entscheidet über Rekurse von Betroffenen gegen Unterstellungsentscheide, Feststellungsentscheide, verhängte Konventionalstrafen, Kontrollentscheidungen, namentlich die Auferlegung von Kontrollkosten, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Weiterbildungen, Entscheide in Bezug auf Anträge zur Unterstützung von Massnahmen für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit der SPKA und RPKA.

Artikel 39 und 40

Friedenspflicht

Arbeitnehmende werden nicht als Streikbrecher in rechtmässig bestreikte Einsatzbetriebe verliehen.

Artikel 9.1

Dokumente und Links  nach oben
» Bundesratsbeschluss zur Allgemeinverbindlicherklärung
» GAV Personalverleih 2012 (210 KB, PDF)

Export nach oben
» PDF Dokument
» Excel Datei herunterladen
 

    Sie haben zur Zeit keine GAV-Versionen in Ihrer Merkliste.


Unia Home


Produktion (Version 5.1)